Skip to Content

Holzpellets, Technik

Holzpellets Lagerungstechnik

thumb image

Wichtiger Bestandteil der Qualitätssicherung ist die richtige Lagerung der Holzpellets. Ob beim Händler oder beim Kunden, vor allem trocken muss es sein.

Der Lagerraum muss die Pellets nicht nur trocken halten, sondern muss darüber hinaus auch noch andere Bedingungen erfüllen, wenn die Holzpellets mit einem Silofahrzeug geliefert und die Versorgung der Heizung mit Pellets automatisch funktionieren soll. Die Pellets gelangen vom Silofahrzeug durch einen Schlauch mit Hilfe eines Gebläses in den Lagerraum. Das ist nur über eine Entfernung von maximal 40m möglich. Die Höhe ist ebenfalls beschränkt.

Des weiteren muss die Luft, die mit den Pellets in den Lagerraum geblasen wird, da auch wieder heraus. Dazu muss ein Lagerraum mit einem entsprechenden Luftauslass nach draussen ausgestattet sein. An diesen Luftauslass wird ein überdimensionaler Staubsaugerbeutel angebracht, damit die Umgebung nicht im Holzstaub untergeht.

Für die Lagerung von Holzpellets gibt es grundsätzlich drei verschiedene Lösungen:

Genau wie für Heizöl gibt es Erdtanks für Holzpellets. Äußerlich unterscheiden sie sich nicht von Erdtank für Heizöl, im Inneren sind Holzpelleterdtanks allerdings mit einer Rüttelmechanik versehen, die dafür sorgt, dass die Pellets von den Rändern nachrutschen.

 

Eine andere Variante der Pelletlagerung stellen Kontainer dar. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass die sehr schnell und einfach aufgestellt und angeschlossen werden können. Ein solcher Kontainer kann sowohl im Haus als auch im Garten aufgestellt werden.

 

Die dritte Variante besteht in dem Ausbau eines ganzen Raumes zu einem Holzpelletlager. Dazu muss der Boden eine V-Form erhalten, in der unten eine Transportschnecke läuft, die die Pellets zu dem Kessel befördert. Zu beachten ist hier, dass der Raum nicht bis oben gefüllt werden kann. Als Faustregel gilt: 2/3 des Raumvolumens entsprechen dem nutzbaren Lagervolumen.

Die Lagerung von Holzpellets hat gegenüber der Heizöllagerung im übrigen einen Vorteil: Man braucht keinen TÜV, da Holzpellets keine Gefahr für das Grundwasser darstellen. Das spart die Kosten eines Prüfers und des Genehmigungsverfahrens.