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Sicherheit beim Brennstoffkauf: Kontrolle mit professioneller Hilfe

Vertrauen ist gut, aber Kontrolle schafft zusätzliche Sicherheit. Das gilt fürs Einkaufen allgemein und ganz besonders natürlich für größere Investitionen wie die Bestellung von Heizöl. Um sicher zu gehen, dass Lieferung und Abrechnung ordnungsgemäß abgewickelt werden, darf der Verbraucher hier durchaus einige kritische Blicke riskieren. Kein seriöser Brennstoffhändler wird etwas dagegen einzuwenden haben, wenn der Kunde sich vor Beginn des Befüllvorgangs von der Nullstellung an der Zähleranlage überzeugt. Während der Tankbefüllung zeigt eine Sichtkontrolle des Schauglases, ob die Ölabgabe blasenfrei, also ohne mitgelieferte Luft erfolgt. Und anschließend sollte der Zählerstand mit den Angaben auf dem Lieferschein verglichen werden. Dort muss auch die vor¬geschriebene Umrechnung des abgegebenen Volumens auf die Basistemperatur von 15 Grad Celsius vermerkt sein.

Wer auf diese Punkte achtet, hat seine Kontrollmöglichkeiten als Heizölkunde bereits recht umfangreich genutzt. Hundertprozentigen Schutz vor einem eventuellen schwarzen Schaf unter den Brennstoffhändlern geben diese Sicherheitsmaßnahmen allerdings noch nicht. Denn ob die Qualität des Heizöls der Bestellung entspricht, ob die Befüll- und Messanlagen einwandfrei funktionieren oder ob das Zählwerk möglicherweise technisch manipuliert wurde, das kann ein privater Kunde natürlich nicht überprüfen. Deshalb empfiehlt es sich, bereits bei der Auswahl des Brennstoffhändlers auf das RAL-Gütezeichen Energiehandel zu achten. Heizöl-Lieferanten, die dieses Zeichen führen dürfen, werden wiederkehrend und unangemeldet von unabhängigen Gutachtern kontrolliert. Dabei kommt stets die gesamte Produkt- und Dienstleistungsqualität des Unternehmens auf den Prüfstand – von der Lagertechnik und dem Fuhrpark über die Eichung der Zähler bis zur Preistransparenz und dem Schulungsstand der Mitarbeiter. Auf diese Weise kann der Kunde sich bei jeder Brennstoffbestellung gewissermaßen von Profis unterstützen lassen und dadurch ohne weitere Kosten die Kauf-Kontrolle optimieren.

Quelle: http://www.guetezeichen-energiehandel.de/sicherheit-beim-brennstoffkauf-kontrolle-mit-professioneller-hilfe/

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Lieferanten-Check – Erst Händler prüfen, dann Heizöl bestellen

Wenn die Heizöl-Reserven für die häusliche Wärmever­sor­gung wieder aufgefüllt werden müssen, schlägt regelmäßig die Stunde der heißen Tipps. Der Nachbar empfiehlt Händler X, der Kollege Lieferant Y und sämtliche Brennstoff-Anbieter von A bis Z sich selbst per Anzeige. Wie soll der Verbraucher da die Spreu vom Weizen trennen, sprich: Wie kann er sicher sein, einen seriösen, zuverlässigen Energiehändler zu finden, der weder an ausgebilde­tem Fachpersonal noch an den Si­cherheitsstandards spart, der die Liefermengen korrekt ab­rechnet und ausschließlich hochwertige Ware verkauft? Einfa­che Antwort: durch eine Lieferanten-Überprü­fung am Compu­ter. Denn der Blick ins Internet sollte der erste Schritt bei einer Heizöl-Bestellung sein, wenn der Kunde auf Num­mer sicher gehen will.

Möglich wird der Online-Check durch einen praktischen Ser­vice, den die Gütegemeinschaft Energiehandel e. V. anbietet: Unter www.guetezeichen-energiehandel.de kann jeder Heizöl-Kunde für seine Region eine qualitätsorientierte Vorauswahl unter den Liefe­ranten treffen. Aufgelistet werden dort nämlich je nach Postleitzahl­bereich nur jene Brennstoffhändler, die eine aufwändige Prüfungs­prozedur durchlaufen und bestan­den haben. Der Umfang dieser Kontrollen, die weit über die gesetzlichen Vorschriften hinausge­hen, beinhaltet nicht nur die Produktgüte sowie die Quali­fikation der Mitarbeiter, son­dern auch einen anspruchsvollen Anfor­derungska­talog an die Lager-, Liefer- und Messtechnik.

Sichtbares Kennzeichen der bestandenen Prozedur ist das RAL-Gütezeichen Energiehandel auf Fahrzeugen und Ge­schäftspapie­ren. Es bildet durch die strengen Kontrollen einen Filter, der bei­spielsweise Händler mit mangelnder Beratungs­kompetenz bzw. ungenügender Preistransparenz gar nicht erst durchlassen würde. Schritt Nummer zwei für den Heizöl-Kunden stellt also eine Aus­wahl unter den ausgezeichneten Lieferanten dar, beispielsweise unter regionalen Gesichts­punkten. Die Gütezeichen-Vorgaben gewährleisten, dass die einzelnen Lieferunternehmen bei einer an­schließenden Kon­taktaufnahme auch jederzeit tagesaktuelle Preise für alle an­gebotenen Brennstoffe nennen können. Bestellung, An­liefe­rung, Neubefüllung und Abrechnung werden für den Kunden auf diese Weise zu plan- und überschaubaren Abläufen ohne böse Überraschungen. Die Internetseite gibt auch detailliert darüber Auskunft, welche Kriterien die überprüften Brennstoff­händler hin­sichtlich Qualifikation, Zuverlässigkeit und Service-Niveau erfüllen müssen.

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Am Anfang steht die Null – Tipps zum Heizöl-Einkauf

Der Hausbesitzer hat monatelang den Heizölmarkt beobach­tet, regelmäßig die Preise verglichen und genau im richtigen Moment bestellt. Ein gutes Gefühl, das allerdings nachträglich einen Dämpfer bekommt, wenn der Tank schneller wieder zur Neige geht als erwartet. Hat da etwas mit der Füllmenge nicht gestimmt? Wurde mehr abgerechnet als tatsächlich geliefert? Fragen, die sich nach einigen Monaten nicht mehr klä­ren lassen. Besser ist es des­halb, bereits im Vorfeld auf Nummer si­cher zu gehen. Um gegebe­nenfalls sofort reklamieren zu kön­nen, sollten Heizölkunden bei der Befüllung ihres Tanks Prä­senz zeigen und den Armaturen­schrank des Tankwagens im Blick haben. Dort befindet sich nämlich die Mengen-Mess­an­lage, die die Werte für die Ab­rechnung liefert. Das Zählwerk dieser Anlage sollte vor Beginn des Füllvorgangs exakt auf Null ste­hen. Und ebenso wichtig ist nach erfolgter Tankbefül­lung die Überein­stimmung der letzten Zähleranzeige mit der Menge auf dem ausgedruckten Lieferschein.

Diese Vorsichtsmaßnahmen durch eigene Beobachtung hel­fen allerdings wenig, wenn der Zähler des Lieferfahrzeugs nicht korrekt arbeitet. Dahinter muss nicht böse Absicht ste­cken, sondern even­tuell eine unzureichend gewartete bzw. defekte oder nicht mehr geeichte Mess-Apparatur. Auch diese Fehlerquelle lässt sich je­doch ausschließen, indem der Kunde maßgebliche Kontrollaufga­ben den Profi-Gutachtern über­lässt, die für das RAL-Gütezeichen Energiehandel tätig sind. Sie überprüfen bei unangemeldeten Kon­trollbesuchen die Be­triebsabläufe der Brennstofflieferanten, aber auch die Fahr­zeug- und Messtechnik sowie die Gültigkeit der Eich­stempel. Erst nach bestandenem Check dürfen die Energie­händler auf Tankfahrzeugen oder Geschäftspapieren das be­gehrte RAL-Gütezeichen führen. Heizölkunden müssen bei der Lieferan­ten­auswahl also lediglich auf diese Auszeichnung achten, um sich auf aktuell geeichte Messtechnik sowie kor­rekte Abrech­nungen verlas­sen zu dürfen. Eine Auflistung aller Unterneh­men, denen auf diese Weise bereits ein hohes Maß an Seriosität be­schei­nigt wurde, findet sich auf der Internetseite www.guetezeichen-ener­giehandel.de. Marktbeobach­tung und Preisvergleiche ma­chen schließlich nur dann Sinn, wenn der Kunde für den Preis auch die bestellte Liefermenge bekommt.

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