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KategorienHolzpellets

Holzpellets – Der Ökobrennstoff

Holzpellets sind 20 bis 50 mm lange und 6 – 10 mm dicke Holzwürstchen. Hergestellt werden sie aus naturbelassener Hobelspäne bzw. Sägemehl. Beides fällt in der holzverarbeitenden Industrie als Abfallprodukt an. Die Herstellung der Pellets folgt einem simplen Prinzip: sie werden mit hohem Druck durch eine Art Sieb (Matrize) gepresst. Die Zugabe eines Bindemittels ist nicht erforderlich, denn im Holz ist ein natürliches Bindemittel enthalten: das Lignin. Dieses wird durch die entstehende Hitze während des Pressvorganges flüssig und verklebt beim Abkühlen die Späne.

Weil Holzpellets aus einem Baum entstanden sind, der für sein Wachstum CO2 aus der Luft geholt hat, sind sie CO2-neutral (Kohlenstoffkreislauf). Die Verbrennung fossiler Energieträger, wie Heizöl, Gas oder Kohle hingegen setzt CO2 frei, dass seit millionen von Jahren in der Erde gespeichert war.

Im Übrigen kann man mit Holzpellets nicht nur gut heizen, auch als Streu im Katzenklo eignen sie sich hervorragend.

Selbstverständlich sind alle aus Holz oder anderen Nachwachsenden Rohstoffen gewonnenen Brennstoffe CO2-neutral. Pellets bieten gegenüber Hackschnitzeln oder Stückholz aber weitere Vorteile. Zum einen haben Pellets eine wesentlich höhere Energiedichte als Hackschnitzel oder Stückholz. Das ist gut für die Wirtschaftlichkeit bei der Lagerung und dem Transport. Ausserdem sind Holzpellets rieselfähig, das ermöglicht den Einsatz automatisierter Brennersysteme – wie bei einer Ölheizung.

Übrigens ist der Energieaufwand für die Pelletherstellung mit nur 2,7% des Energiegehalts sehr gering – bei Heizöl sind es immerhin 12%! In Sachen Energiegehalt brauchen sich Holzpellets auch nicht verstecken: ein Kilogramm Holzpellets hat in etwa den gleichen Energiegehalt wie ein halber Liter Heizöl.

Holzpellets haben gegenüber Heizöl und Gas noch einen weiteren Vorteil: Holzpellets entstehen aus heimischen Rohstoffen. Das macht Holzpellets auch in weltpolitisch schwierigen Zeiten zu einem verfügbaren Brennstoff.

(Erklärung Power Plus Pellets (PowerPlus) von German Pellets.)

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Qualitätssicherung Holzpellets

ENplus Zertifikat

Seit August 2010 steht mit dem ENplus-Siegel bundesweit ein neues Zertifikat für Holzpellets am Markt zur Verfügung und wir sind unter den ersten Händlern, denen das Zertifikat verliehen wurde.

Mit dem ENplus-Zeichen wird die neue europäische Produktnorm für Holzpellets (prEN 14961-2) umgesetzt. Alleinstellungsmerkmal von ENplus ist die Einbeziehung des Pellethandels, der zur Lizenznutzung strenge Anforderungen erfüllen muss. Mit ENplus-Pellets kann der Verbraucher erstmals sicher sein, dass es beim Energieträger auch nach der Produktion durch Transport, Lagerung und Lieferung nicht zu Qualitätseinbußen kommt. Hierdurch setzt ENplus einen bislang nicht bekannten Qualitätsmaßstab für Holzpellets.

Das ENplus-Siegel für Holzpellets wird in zwei Klassen (A1 und A2) angeboten, die auf der Zeichenmitte unten erscheinen. A1 kennzeichnet ENplus-Premiumpellets mit einem besonders niedrigen Aschegehalt für kleine und mittlere Feuerungsanlagen. Pellets der Klasse A2 kommen mit einem etwas höheren Aschegehalt für mittlere und große Feuerungsanlagen in Frage.

Das ENplus-Zeichen ist bei Belieferung von loser Ware auf dem Lieferschein und bei abgefüllter Ware auf den Pelletsäcken aufgedruckt. Das Deutsche Pelletinstitut GmbH weist als Zertifikatgeber darauf hin, dass die durch die Zertifizierung bei Produzent und Händler entstehenden Kosten (jeweils 0,006 EUR/t) keine Auswirkungen auf den Pelletpreis haben und damit für Verbraucher irrelevant sind.

Umfassende Informationen sind im Internet zu finden unter:

http://www.enplus-pellets.de

http://www.enplus-pellets.de/de/ueber_enplus/eigenschaften_von_enplus_pellets/

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Versorgungssicherheit

Für den Verbraucher stellt sich oft die Frage nach der Verfügbarkeit von Holzpellets. Wir von Hans Engelke Energie haben das früh erkannt und ein 300to fassendes Pelletslager in unserer Halle errichtet. Das macht uns zu einem zuverlässigen Lieferanten für Holzpellets. Mit unseren 2 Silofahrzeugen und unserem “kleinen” Pelletsfahrzeug mit Sonderaufbau für enge Straßen, sind wir in der Lage, die stetig steigende Nachfrage nach Holzpellets zu befriedigen.

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Holzpelletsheizung

Holzpellets ermöglichen automatisiertes – und somit auch komfortables – Heizen. Lediglich der Ascheauffangbehälter muss ein- bis zweimal pro Jahr geleert werden. Möglich machen das die Rieselfähigkeit und der geringe Aschegehalt des Brennstoffs. Allerdings machen die Vorteile, die Holzpellets bieten das Leeren des Aschebehälters locker wett.

Neben den vollautomatischen Heizsystemen gibt es selbstverständlich auch andere Möglichkeiten Holzpellets zu verheizen. Pelletkörbe und Kamineinsätze schaffen gemütliche Wärme und Atmosphäre. Mit der “Sunmachine” gibt es inzwischen sogar ein BHKW (BlockHeizKraftWerk) auf Pelletbasis. Diese verwandelt Holz in Gas, Gas in Wärme und Wärme in Strom (mittels Stirling-Motor). Die Wärme nutzt man zum Heizen und der Strom wird verkauft. Kurzum: Mit Heizen Geld verdienen! Abgase erzeugt die Sunmaschine übrigens auch nicht. Alles was aus der Verbrennung zurückbleibt, ist eine Flüssigkeit, die sich hervorragend als Mineraldünger eignet.

Auch wenn das Heizen mit Holzpellets so einfach wie mit Heizöl ist, der Bau von Holzpelletheizungsanlagen ist es nicht! Wir haben immer wieder festgestellt, dass es anfangs zu Störungen bei den Anlagen kommen kann – erst recht dann, wenn der Heizungsbauer keine Erfahrung mit dem Bau von Pelletanlagen hat. Zuverlässige und erfahrene Berliner Heizungsbauer für Pelletanlagen haben wir für Sie unter Partner zusammengestellt.

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Holzpellets Lagerungstechnik

Wichtiger Bestandteil der Qualitätssicherung ist die richtige Lagerung der Holzpellets. Ob beim Händler oder beim Kunden, vor allem trocken muss es sein.

Der Lagerraum muss die Pellets nicht nur trocken halten, sondern muss darüber hinaus auch noch andere Bedingungen erfüllen, wenn die Holzpellets mit einem Silofahrzeug geliefert und die Versorgung der Heizung mit Pellets automatisch funktionieren soll. Die Pellets gelangen vom Silofahrzeug durch einen Schlauch mit Hilfe eines Gebläses in den Lagerraum. Das ist nur über eine Entfernung von maximal 40m möglich. Die Höhe ist ebenfalls beschränkt.

Des weiteren muss die Luft, die mit den Pellets in den Lagerraum geblasen wird, da auch wieder heraus. Dazu muss ein Lagerraum mit einem entsprechenden Luftauslass nach draussen ausgestattet sein. An diesen Luftauslass wird ein überdimensionaler Staubsaugerbeutel angebracht, damit die Umgebung nicht im Holzstaub untergeht.

Für die Lagerung von Holzpellets gibt es grundsätzlich drei verschiedene Lösungen:

Genau wie für Heizöl gibt es Erdtanks für Holzpellets. Äußerlich unterscheiden sie sich nicht von Erdtank für Heizöl, im Inneren sind Holzpelleterdtanks allerdings mit einer Rüttelmechanik versehen, die dafür sorgt, dass die Pellets von den Rändern nachrutschen.

 

Eine andere Variante der Pelletlagerung stellen Kontainer dar. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass die sehr schnell und einfach aufgestellt und angeschlossen werden können. Ein solcher Kontainer kann sowohl im Haus als auch im Garten aufgestellt werden.

 

Die dritte Variante besteht in dem Ausbau eines ganzen Raumes zu einem Holzpelletlager. Dazu muss der Boden eine V-Form erhalten, in der unten eine Transportschnecke läuft, die die Pellets zu dem Kessel befördert. Zu beachten ist hier, dass der Raum nicht bis oben gefüllt werden kann. Als Faustregel gilt: 2/3 des Raumvolumens entsprechen dem nutzbaren Lagervolumen.

Die Lagerung von Holzpellets hat gegenüber der Heizöllagerung im übrigen einen Vorteil: Man braucht keinen TÜV, da Holzpellets keine Gefahr für das Grundwasser darstellen. Das spart die Kosten eines Prüfers und des Genehmigungsverfahrens.

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Gewichtseinheiten und Volumeneinheiten

1 Zentner [Ztr.] = 50kg

1 Tonne [t] = 1000kg

1 Kubikmeter [m3] = 1000 Liter

1 ppm (parts per million) = 0,0001%

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Heizwerte

Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht über die Heizwerte der Brennstoffe, die wir anbieten.

Brennstoff Heizwert
Mineralöle
Heizöl EL 11,9 kWh/kg 10,12 kWh/l
Petroleum 10,1 kWh/kg 8,08 kWh/l
Halpasol 11,1 kWh/kg 8,33 kWh/l
Kohlen
Braunkohlenbriketts 5,4 kWh/kg
Schmiedekohle (Steinkohle) 8,3 kWh/kg
Powerkoks 7,1 kWh/kg
Eierkohle 8,8 kWh/kg
Koks 8,0 kWh/kg
Holzprodukte
Holzpellets 5,0 kWh/kg
Holzbriketts (DIN 51731) 4,8 kWh/kg
Röhrenbriketts 5,2 kWh/kg
Holz 4,1 kWh/kg
Gase
Erdgas 13,2 kWh/kg
Propangas 12,9 kWh/kg
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