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MWV: Benzinpreise in Europa ganz unten – aber nur netto

BERLIN. – Die Benzinpreise in Deutschland sind die niedrigsten in der gesamten Europäischen Union, sofern die Steuern nicht berücksichtigt werden. Sowohl ein Liter Benzin (Sorte E5) als auch ein Liter Diesel kosten laut EU-Statistik aktuell netto rund 33 Cent je Liter. Für Benzin bedeutet das Platz 1 in der Rangliste der günstigsten Preise, für Diesel Platz 2.

MWV-Hauptgeschäftsführer Christian Küchen: „Die niedrigen Vorsteuerpreise sind die Folge des harten Wettbewerbs der rund 14.500 Tankstellen im Land um jeden Autofahrer.“

Addiert man hingegen die Energiesteuer (frühere Mineralölsteuer) und die Mehrwertsteuer hinzu, rutscht der hiesige Tankstellenpreis für Benzin auf Platz 17, das heißt: Für Autofahrer ist der Kraftstoff in sechzehn der 28 EU-Mitgliedstaaten günstiger als hierzulande.

Diesel landet auf Platz 10. „Der Steueranteil bei Benzin beträgt gut 70 Prozent vom Endpreis, bei Diesel sind es 65 Prozent“, so Küchen weiter. In absoluten Zahlen betragen die Steuern in Deutschland auf jeden Liter Benzin in der EU-Statistik 84 Cent und bei Diesel 62 Cent.

Die gesamte Energie- und Mehrwertsteuer auf Benzin, Diesel und Heizöl sorgt zusammen genommen für knapp 60 Milliarden Euro Steuereinnahmen pro Jahr. Küchen: „Damit sind sie eine enorm wichtige Säule für den Bundeshaushalt.“

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Importpreise Januar

WIESBADEN. – Die Einfuhrpreise waren im Januar 2016 um 3,8 Prozent niedriger als im Januar 2015. Im Dezember 2015 hatte die Jahresveränderungsrate –3,1 Prozent betragen, im November 2015 hatte sie bei –3,5 Prozent gelegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die Importpreise im Januar 2016 gegenüber Dezember 2015 um 1,5 Prozent.

Den größten Einfluss auf die Gesamtpreisveränderung zum Vorjahr hatte wie auch schon in den Vormonaten die Entwicklung der Einfuhrpreise für Energie. Diese waren im Januar 2016 um 25,2 Prozent niedriger als im Januar 2015. Im Vorjahresvergleich sanken insbesondere die Importpreise für Erdöl (–30,3 %) und Mineralölerzeugnisse (–23,9 %). Aber auch Erdgas war gegenüber dem Vorjahr erheblich günstiger (–23,5 %), ebenso Steinkohle (–15,5 %).

Im Vergleich zu Dezember 2015 verbilligten sich die Energieimporte um 11,6 Prozent. Auch im Vormonatsvergleich fielen die Preise für importiertes Erdöl (–19 %), Mineralölerzeugnisse (–12,2 %), Steinkohle (–9,2 %) und Erdgas (–4 %) besonders stark.

Der Einfuhrpreisindex ohne Energie war im Januar 2016 um 1,1 Prozent niedriger als im Januar 2015, gegenüber Dezember 2015 fiel er um 0,4 Prozent. Lässt man nur Erdöl und Mineralölerzeugnisse außer Betracht, lag der Einfuhrpreisindex im Januar 2016 um 2 Prozent unter dem Stand des Vorjahres und um 0,6 Prozent unter dem Niveau des Vormonats.

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